Beim Jugenddienst am 21.01.2012 standen Teamwork und der Umgang
mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS) im Mittelpunkt. Die erste Gruppe
stellte sich vormittags der "Stillen Post". Dabei hatte die eine
Hälfte der Gruppe ein Gebilde aus Bauklötzen vor sich und sollte
den anderen Junghelfer dieses genau beschreiben, so dass diese es
nachbauen konnten. Diese Beschreibung lief allerdings
ausschließlich über Funkgeräte. Schnell wurde klar wie schwierig es
ist Position, Form, Farbe und Orientierung der einzelnen Klötzchen
genau zu übermitteln.
Die Gruppe der älteren Junghelfer frischten während dessen erst
einmal ihr Wissen in Stichen und Bunden (also den verschiedenen THW
Knoten) auf. Danach ging es dem mäßigen Wetter zum Trotz hinaus, um
einen EGS-Turm zu bauen.
Mittags legten Junghelfer und Betreuer eine Pause fürs gemeinsame
Mittagessen ein. Gestärkt ging es dann für alle hinaus. Die eine
Gruppe stellte ihren Turm fertig und nutzten diesen dann für zwei
Teamaufgaben. Zum einen wurde ein Leiterhebel gebaut, zum anderen
eine schiefe Ebene. Beides sind Techniken bei denen mit Hilfe einer
Leiter Personen von höher oder tiefer gelegen Ebenen, zum Beispiel
einem Haus, gerettet werden können.
Die andere Gruppe baute zwei Dreiböcke; einen aus einem EGS Bausatz
und den anderen aus Rundhölzern. In beide wurde ein Klappkloben,
beziehungsweise eine Umlenkrolle eingehangen und durch diese ein
Seil geführt. Auf diesem, zwischen den beiden Dreiböcken
hergehenden Seil, hing ein Eimer. Mit dem Eimer sollte Wasser von
einem Bottich in einen Anderen transportiert werden, nur durch
anheben und herab lassen des Seils.
Am Ende des Dienstes nahm jeder neues Wissen und Erfahrungen, aber
auch ausreichend Regenwasser in der Kleidung, mit.
Text und Bilder von Anna Keller
